Das ist kein Sozialticket!

Im VRR wird, wie vom Verkehrsverbund angekündigt, im Herbst ein ermäßigtes Monats-Ticket zum Preis von 29,90 Euro eingeführt. Dies wird von Teilen der Politik, der Sozialverbände und der Gewerkschaften als Erfolg gefeiert, und auch etliche der Bezugsberechtigten zeigen sich erleichtert und zufrieden mit dem Ergebnis. Uns reicht das nicht.

Die Einführung des seit langem geforderten Sozialtickets wurde immer wieder versprochen und genauso oft verschoben. Das jetzt angekündigte verbilligte Monatsticket erfüllt jedoch nicht unsere Forderungen und hat den Namen Sozialticket nicht verdient.

Die gemeinsame Forderung der "Initiative für ein Sozialticket in Düsseldorf", eines breit aufgestellten Bündnisses von Initiativen, Gewerkschaft und Sozialverbänden, ist ein Sozialticket, das nicht mehr kosten darf als der Nahverkehrskostenanteil im ALGII-Regelsatz. Dieser betrug bis Anfang des Jahres 11,49 Euro, jetzt liegt er laut neuer Vonderleyenberechnung bei 18 Euro. Ein Ticketpreis für 15 Euro im Monat wird vom Bündnis als akzeptabler Kompromiss angesehen - das jetzt angekündigte Monatsticket ist doppelt so teuer.

Wir werten diese Situation als Ausdruck des derzeitigen Kräfteverhältnisses. Die Einführung eines verbilligten Tickets und die Bereitstellung eines (sicher nicht ausreichenden) Landeszuschusses von 30 Mio. Euro jährlich an die Verkehrsverbünde ist maßgeblich auf den kontinuierlichen Druck durch Aktionen und Veranstaltungen der Initiativen hier in Düsseldorf und den anderen Städten, insbesondere Bochum, Dortmund und Moers, zurückzuführen. Bis zuletzt wurde gegen eine Einführung eines Sozialtickets argumentiert und gearbeitet u.a. von verantwortlichen Politiker_innen aus CDU, SPD und FDP in der Verbandsversammlung des VRR sowie von den einzelnen Verkehrsbetrieben selbst.

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Menschenrechtsdelegation fährt nach Kurdistan

I Furiosi & see red! Linke Initiative Düsseldorf | (iL):

 

Internationale Delegation besucht Massengräber bei Catak in der Region Van und fordert Aufklärung des durch die türkische Armee am 23.Oktober 1998 begangenen Massakers und die strafrechtliche Verfolgung der Täter

Zwischen dem 14. und 25. September 2011 reist eine internationale Delegation aus

Deutschland und der Schweiz in die Türkei. Sie wird gemeinsam mit VertreterInnen des türkischen Menschenrechtsvereins (IHD) und Angehörigen in den Bergen bei Catak in der Region Van Massengräber aufsuchen, die von IHD MitarbeiterInnen im Frühjahr 2011 entdeckt und gesichert worden waren. Nach einer Gedenkveranstaltung vor Ort für die von der türkischen Armee am 23. Oktober 1998 bei einem Massaker Ermordeten und dort Begrabenen werden die Angehörigen in Begleitung der Delegation bei der Staatsanwaltschaft in Catak Strafanzeigen gegen Verantwortliche des türkischen Militärs einreichen und die offizielle gerichtsmedizinische Untersuchung der Massengräber beantragen.


 

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Reclaim your city - Nachbetrachtung der Tanzdemo

I Furiosi - www.rechtaufstadt.org

Zuerst ein dickes „Dankeschön“ an alle Organisierenden und Teilnehmenden. Mit euch war die Demo ein Riesenerfolg – und ein Riesenspaß!

Am Samstag, dem 20. August, fand in Düsseldorf von ca. 18.30 bis 22.00 unsere erste Tanzdemo statt. Die Aktion war öffentlich bekannt gegeben und beworben, allerdings wurde sie weder vorher noch am Samstag selber angemeldet.

Am Hermannplatz in Flingern sammelten wir uns bis 19.00 mit ca. 700 Menschen mit selbst gebastelten Schildern (mein Highlight: „Lieber ein starker Kater als hohe Mietzen“), Bollerwägen, Skateboards, Soundsystems, einem mobilen Grill und einer rollenden pinken Bank. Satter Sound kam von drei Musikwagen, darunter einem LKW und zwei Oldtimer-Feuerwehrwagen, auf denen verschiedene Djs auflegten. Das Demo-Motto „Reclaim the City – Die Verhältnisse zum Tanzen bringen“ war am LKW zu lesen.

 

 

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Krieg beginnt hier

War starts here. Kampagne gegen die kriegerische Normalität

 

see red! Linke Initiative Düsseldorf | (iL):


Markieren, Blockieren und Sabotieren


Krieg beginnt hierWir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt.

 

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Perspektiven der radikalen Linken - Thesen von see red!

see red! Linke Initiative Düsseldorf | (iL):


Die Antifaschistische Jugend Düsseldorf lud für den 30. Mai ins Linke Zentrum zur Debatte um die Perspektiven der radikalen Linken - und es war rappelvoll. Die Fragen waren von der AJD vorgegeben:

  • Sind antifaschistische Tätigkeiten Teil des Kampfs gegen den Kapitalismus?
  • Wer macht eigentlich Revolution? Die Frage nach dem revolutionären Subjekt.
  • Sollte man sich auch mit ReformistInnen an einen Tisch setzen?
  • Intervenieren, radikalisieren, organisieren. In wie fern wirken Massenblockaden radikalisierend?
  • Welche anderen Möglichkeiten gibt es in unserem Stadium des revolutionären Aufbauprozesses?

Die Referenten (leider nur Männer...) von FAU, antifa ak Köln (UmsGanze), Antifaschistische Linke Düsseldorf und see red! Linke Initiative Düsseldorf (Interventionistische Linke) hatten jeweils drei Minuten Zeit, die Fragen zu beantworten - bei Überschreiten der Zeit mahnte der Moderator von der gastgebenden AJD.

 

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Doku über die Proteste gegen den "Anti-Islamisierungskongress" von Pro-Köln.
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Das Video über die Proteste gegen eine Nazikundgebung in Düsseldorf:
Teil1, Teil2, Teil3

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